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Donnerstag, 4. Juni 2015

Verkaufen auf DaWanda | Im Interview bei greenfietsen

stitchydoo: Verkaufen auf DaWanda | Im Interview bei greenfietsen - wie alles begann und ein Blick hinter die Kulissen
Alles begann mit vier kleinen Rollen Wachstuch, die ich mir von einem Besuch auf dem Stoffmarkt mitbrachte. Kaum zuhause angekommen, nähte ich mir daraus eine Handyhülle und eine Tasche für meinen Kindle. Oben auf dem Bild könnt ihr meine ersten beiden Wachstuchtaschen sehen. Auch wenn ich über die Affen heute doch sehr schmunzeln muss und die Taschen inzwischen längst auch schon gegen andere Exemplare ausgetauscht wurden, musste ich sie für den heutigen Post noch einmal hervorkramen ;-)

Meine Schwestern waren von der Handytasche damals gleich so angetan, dass sie auch eine haben wollten. Dann kamen Freundinnen meiner Schwestern, deren Freundinnen und Kollegen,… Ich war überrascht und freute mich über das Interesse, so dass ich mich fragte, ob ich nicht auch an anderer Stelle Abnehmer dafür finden könnte. So kam DaWanda ins Spiel. Die Plattform kannte ich bereits als Käufer und nachdem ich den Markt ein wenig beobachte, entschloss ich mich, es einfach auszuprobieren. Ich eröffnete meinen DaWanda-Shop.

Wenn ihr Lust habt, etwas mehr über mich und meinen Shop zu erfahren, dann schaut doch mal bei Katharina von greenfietsen vorbei, denn dort gibt es heute im Rahmen ihrer tollen und wirklich sehr informativen Serie "Verkaufen auf DaWanda" ein Interview mit mir. Ich plaudere ein bisschen aus dem Nähkästchen und habe vielleicht auch den ein oder anderen Tipp für Shopstarter mit dabei.

Liebe Katharina, ich danke dir, dass ich einen Teil zu deiner tollen Serie beisteuern durfte!

Habt's gut!
Katherina

PS: Vielleicht gehört ihr auch zu den Glücklichen, die heute einen warmen, sonnigen Feiertag genießen können?!

Donnerstag, 5. März 2015

Thema Stoffe | Ich bin ein planloser Sammler, aber das ist gut so! {Mutterpasshülle}

Welcher Typ Stoffkäufer seid ihr? Kauft ihr eure Stoffe eher gezielt für bestimmte Projekte ein oder größtenteils planlos, erst einmal nach Gefallen? Wenn ich über mein eigenes Kaufverhalten nachdenke, dann bin ich überwiegend ein planloser Käufer. Ein Sammler. Erst mal habenwollen. Vielleicht gibt es bereits eine Idee, oftmals wandern die Stoffe aber zu den anderen ins Regal und warten dort dann eine halbe Ewigkeit darauf, verarbeitet zu werden. Ganz selten kaufe ich Stoffe für ein gezieltes Vorhaben, das dann auch zeitnah umgesetzt wird.

stitchydoo: Ich bin ein planloser Sammler, aber das ist gut so! | Mussterpasshülle


Besonders gemein sind da die fertigen Zuschnitte, die z.B. auf Stoffmärkten angeboten werden. Da hat man schwuppdiwupp, quasi "im Vorbeigehen", mal ein-zwei-drei-vier Stöffchen geschnappt. Ne Kleinigkeit... fällt ja nicht ins Gewicht... und eigentlich ist Eins ja Keins, ne?! Genau dafür sind diese Stoff-Päckchen und -Röllchen doch gemacht. Um sich gut ins Gewissen reden zu können, oder? Ich gestehe: es klappt! ;-)

stitchydoo: Ich bin ein planloser Sammler, aber das ist gut so! | Mussterpasshülle

Und irgendwann, dann fallen mir jene gehorteten Stoffkäufe wieder in die Hände und werden vernäht {wenn auch nur zur einer Kleinigkeit}. Hätte ich die kleinen Gewissensbisse nicht bereits mit schlagenden Argumenten vertrieben, würde ich mir spätestens jetzt sagen: Siehtst du! Gut, dass du die Stoffe gekauft hast!

Da wären jetzt nur noch die anderen drölfzigtausend zu vernähen und übrig bleibt ja auch immer was... ;-)

Macht's gut!
Katherina

Sonntag, 25. Januar 2015

Plottermania | Jetzt auch hier

Wie viele Blogtitel werden mögen wohl genau so lauten? Ich vermute es sind einige, liegt das Plotten doch total im Trend. Bis vor wenigen Wochen war ich noch der Meinung, dass ich so einen Plotter nicht brauche. Und nun ist doch einer hier eingezogen ;-)

Vor Kurem kam mir das Thema Plotter wieder einmal in den Sinn und ich beschoss, mich endlich einmal genauer darüber zu informieren. Was kann ich damit eigentlich alles machen? Und je mehr ich recherchierte, desto mehr Einsatzmöglichkeiten erschlossen sich mir plötzlich. Hatte ich bislang in Verbindung mit einem Plotter nur die "typischen" Folien-Bügelmotive auf dem Schirm?

Wie der Zufall es wollte besuchte ich mittags eine Kreativmesse in Luxemburg und dort gab es einen Stand, an dem Silhouette Plotter vorgestellt wurden. Ich habe dort ein für mich sehr informatives Gespräch mit einem Händler geführt. Bis dahin war ich nämlich noch absolut ratlos: Silhouette Portrait oder Cameo? Der Preis für den Portrait liegt derzeit (je nach Händler) zwischen 139 - 149 €, der für den Cameo zwischen 289 - 299 €. Viel Geld, wenn noch nicht absehbar ist, in welchem Umfang man den Plotter letzendlich nutzen wird und wenn man bedenkt, dass man für Folien auch wieder einiges investieren wird. Ist es mit dem Plotter wie mit einer Stickmaschine? Reicht einem das kleinere Modell, wie man sagt, vielleicht bald nicht mehr aus? Sollte man nicht lieber gleich in den Größeren investieren und worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen den Modellen? Das sind die Fragen, die ich mir gestellt habe.

Der Hauptunterschied (!) liegt in der Größe der Scheidefläche, DIN A4 gegen DIN A3. Nachdem mir der Händler aber erklärte, dass der Cameo nicht stärker ausgerüstet ist und die Materialien mit der gleichen Stärke und Technik schneidet wie der Portrait, war meine Entscheidung gegen den teueren Cameo getroffen. Er zeigte mir ein T-Shirt, auf das ein recht großes Motiv aufgebracht war, geplottet mit dem Portrait. Außerdem könne man größere Motive im Notfall auch stückeln und wieder zusammensetzen, erklärte er mir. Wenn ich mir überlege, wofür und in welchem Umfang ich den Plotter hautsächlich verwenden möchte, nämlich um kleine Nähereien, Taschen, Täschchen oder ähnliches aufzuhübschen, so wird der Portrait dafür dicke ausreichen.

Wichtiger, so der Händler, sei wohl die Überlegung in eine Transferpresse zu investieren. Mit dem Bügeleisen könne es immer wieder mal passieren, dass die Motive - gerade filigrane Teile - nicht richtig haften, beispielsweise an Stellen, an denen die Dampflöcher des Eisens sind. Und auch bei meinen Onlinerecherchen bin ich diesbzgl. auf einige frustrierte Erfahrungen gestoßen. Ich werde sehen, wie weit ich mit dem Bügeleisen komme. Welche Erfahrungen habt ihr Plotterbesitzerinnen damit bislang gemacht?

Ein paar Flex-, Flock- und auch Vinylfolien habe ich mir gleich mitbestellt und werde jetzt nach und nach etwas damit herumexperimentieren. Dank der tollen Plotter-Turorialreihe von Tini, war auch die Frage "wie rum lege ich die Folie auf die Matte" schnell geklärt und auch ihr Tipp mit dem Anpressdruck hat mich gerettet, denn der erste Schnitt war nicht tief genug und die Folie ließ sich nicht wirklich gut entgittern. (Vielen Dank nochmal, Tini!) Die ersten Flexfolien habe auch schon zu einem Wunschmotiv verarbeitet (siehe oben). Ich bin mir aber noch nicht einig, ob ich die Haptik der aufgebügelten Flexfolie wirklich mag. Kommt wohl auf den Einsatzzweck und die Größe der Fläche an. Die Flockfolie habe ich noch nicht getestet. Was mich aber fast noch mehr interessiert als die Folien, ist, Motive für Applikationen aus Stoff zu schneiden, oder Stoffe und Folien zu kombinieren,... Spannend!

Auch das Schneiden von Kunstleder soll je nach Stärke und rückseitigem Gewebe möglich sein. Die liebe Geo hat dies die Tage bereits erfolgreich getestet und bei Instagram hier, hier und hier gezeigt, was meine Vorfreude auf speziell diese Versuche enorm steigen lässt.

Ihr seht schon, hier ist nun erst mal Kennenlernen und Ausprobieren der vielen Möglichkeiten angesagt...

Macht's gut!
Katherina